Schlafhygiene im Schlafzimmer

Schlafhygiene im Schlafzimmer

Wir alle wünschen uns einen langen und gesunden Schlaf. Denn der ist unabdingbar für eine gute Gesundheit, für Wohlbefinden und Energie. Im Folgenden werden einige simple Tipps fürs Schlafzimmer beschrieben, die jeder umsetzen kann und die den eigenen Schlaf optimieren können.

 

15 einfache Tipps für besseren Schlaf, mehr Regeneration und Gesundheit

 

1. Dunkelheit im Schlafzimmer. 

Nur vollständige Dunkelheit fördert die Ausschüttung des „Schlafhormons“ Melatonin. Daher dafür sorgen, dass das Schlafzimmer richtig dunkel ist oder eine Schlafbrille aufsetzen, damit man nicht bei beginnender Helligkeit wach wird.

 

2. Ruhe im Schlafzimmer. 

Lärm von der Straße oder frühmorgendliches Vogelgezwitscher kann den Schlaf stören. Also dafür sorgen, dass es im Schlafzimmer möglichst still ist, oder Ohrstöpsel nutzen.

 

3. Frische Luft im Schlafzimmer. 

Man sollte immer dafür sorgen, dass man genügend Frischluft im Bettbereich hat und dass die Temperatur zwischen 16-19 Grad liegt; dann hat man ein optimales Wohlfühl-Schlafklima.

 

4. Kein E-Smog im Schlafzimmer. 

Sinnvoll ist ein Netzfreischalter (Einbau nur durch Elektriker), der den Schlafraum während der Nacht frei von Strom hält; Fernseher und andere Elektrogeräte sollten aus dem Schlafzimmer entfernt werden. Denn E-Smog kann die Schlafqualität negativ beeinträchtigen. Eine Belastungsmessung durch einen Baubiologen ist sinnvoll.

 

5. Gute Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer. 

Die Luftfeuchtigkeit im Schlafraum vor dem Zubettgehen sollte angenehm hoch sein – zwischen 40 und 60%; es sollte keine zu feuchte aber auch keine zu trockene Luft vorhanden sein. Bei Bedarf ist ein guter Luftbefeuchter hilfreich.

 

6. Klimagerechte Schlafbekleidung. 

Nackt schlafen kann eventuell zur Auskühlung des Körpers führen. Kunstfasern in der Schlafbekleidung können die Feuchtigkeit nicht richtig abführen. Daher ist atmungsaktive Baumwoll-Schlafbekleidung, die einen weder schwitzen lässt noch das Gefühl von Feuchtigkeit vermittelt, sehr sinnvoll.

 

7. Keine Antistatik im Schlafzimmer. 

Für Teppiche und Gardinen sollten möglichst nur natürliche Materialien verwendet werden, die den Schlafraum nicht antistatisch aufladen. Das könnte bei entsprechender Empfindlichkeit nämlich zu Schlafbeeinträchtigungen führen.

 

8. Chemische Belastungen im Schlafzimmer vermeiden. 

Im Schlafzimmer und Bett sollten möglichst nur Naturprodukte verwendet werden oder zur Anwendung kommen. Möbel, Matratzen und Tapeten können verschiedene chemische Stoffe abgeben und ausdünsten, die bei empfindsamen Menschen auf Dauer zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Auch hier ist eine Belastungsmessung durch einen Baubiologen sinnvoll.

 

9. Das Bett dient nur dem Sex und zum Schlafen. 

Die unmittelbare Schlafumgebung sollte schlaffreundlich gehalten werden, d.h. möglichst alles aus dem Schlafzimmer entfernen, was mit Arbeit zu tun hat oder unnötig ablenkt.

 

10. Das richtige Kopfkissen. 

Es sollte möglichst nicht älter als 3 Jahre sein, eine Größe von 40 x 80 cm haben und ausschließlich aus Naturmaterialien bestehen und den Nacken richtig abstützen. Zudem muss es abgestimmt sein auf die jeweilige Körperstatur und Matratze, um eine ergonomisch korrekte Lage des Kopfes während des Schlafes zu ermöglichen.

 

11. Die richtige Bettdecke.

Diese sollte möglichst nicht älter als 8 Jahre sein und ebenfalls aus reinen Naturstoffen bestehen. Zudem muss sie groß genug sein, um den Körper vollständig zu bedecken und sie darf vor allem im Sommer nicht zu warm sein oder im Winter zu dünn. Sie ist mit zuständig für das optimale Mikroklima, welches sich definiert aus Feuchtetransport und Thermoregulation.

 

12. Das optimale Schlafsystem. 

Dieses besteht in der Regel aus aufeinander abgestimmtem Lattenrost plus Matratze. Beides sollte der Ergonomie des Schlafenden und dessen Schlafposition angepasst sein und vor allem darf die Matratze nicht älter als maximal 8-10 Jahre sein. Danach hat sie definitiv ausgedient (Milben, Liegeergonomie etc.). Auch bei diesen beiden Elementen sind reine Naturmaterialien sehr empfehlenswert.

 

13. Naturmaterialien im Schlafzimmer. 

Bettwäsche aus Naturmaterialien, die qualitativ hochwertig ist, ist wichtig. Auf synthetische Fasern sollte man unbedingt verzichten.

 

14. Beruhigender Duft. 

Bei Bedarf gerne ein beruhigendes ätherisches Öl wie Lavendel, Zirbel, Melisse, Neroli, Kamille oder einen anderen angenehmen Duft im Schlafzimmer oder auf dem Kopfkissen bzw. auf ein Taschentuch, welches neben dem Kopfkissen liegt, versprühen. Diese kleine Aromatherapie kann für ein angenehmes Gefühl und leichteres Einschlafen sorgen.

 

15. Pflanzen im Schlafzimmer. 

Zimmerpflanzen, die die Luft reinigen und möglichst wenig CO2 abgeben sind zum Beispiel Echte Aloe, Bogenhanf, Efeu, Einblatt, Grünlilie, Kakteen, Jasmin, Orchideen oder Efeutute. Aber nur wenig Pflanzen ins Schlafzimmer stellen; keinen „Dschungel“ einrichten.

 

 

Fazit:
Erholsamer Schlaf ist essenziell für Gesundheit, Regeneration und Wohlbefinden. Eine gute Schlafhygiene im Schlafzimmer unterstützt die natürlichen Schlafprozesse und verbessert die Schlafqualität nachhaltig.

 

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